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Alle Vorteile von Telematik im Flottenmanagement

Hoang Tam Pham | April 27, 2023

Das Flottenmanagement stellt für immer mehr Unternehmen eine komplexe Herausforderung dar. Eine Vielzahl an Fahrzeugen und FahrerInnen muss koordiniert, gewartet und kontrolliert werden. Telematik-Lösungen erhöhen Effizienz sowie Verlässlichkeit im Fuhrpark – und erleichtern die Arbeit von FuhrparkmanagerInnen 

Komplexität des Flottenmanagement benötigt Telematik

Die Koordination des Alltags wird immer komplexer. Das gilt im Besonderen für die Arbeitswelt. Den Überblick über die Fahrzeugflotte zu behalten, gestaltet sich ohne digitale Hilfen zunehmend schwieriger. Eine Informationsflut über Position und Zustand des Firmenwagens, Fahrpersonal, Kilometer-, Energiebilanz, Zustand der Reifen, Service- und Wartungsintervalle, aktuelle Betriebskosten und CO2-Ausstoß müssen Verantwortliche bündeln und kanalisieren. Nur dann lassen sich Fehler rechtzeitig erkennen und die richtigen Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen. Neben dem zunehmenden Kosten-, Effizienz- und Nachhaltigkeitsdruck sollten FuhrparkmanagerInnen auch verschärfte Auflagen zu Unfallverhütung und Halterhaftung im Blick behalten. Aus diesen Gründen entscheiden sich immer mehr Fuhrparkverantwortliche in Unternehmen dafür, ihre Fahrzeugflotten oder Pkw telematisch nachzurüsten. 

Schnelle Umstellung auf Telematik im Flottenmanagement

Das geht übrigens ganz fix und ohne große bauliche Veränderungen des Pkw. Mehr als ein paar Minuten benötigt man in der Regel nicht, um die Umrüstung durchzuführen. Spezielle Stecker für eine On-Board-Diagnosis (OBD)-Schnittstelle oder andere Telematik-Module funktionieren bei allen gängigen Firmenfahrzeugen. Viele Lösungen der Telematik setzen auf ein eigenes GPS-Modul samt SIM-Karte zur Datenübertragung. Das Beste dabei: Nun haben Fuhrparkverantwortliche alle benötigten Daten auf einen Blick per Knopfdruck verfügbar: Telematik digitalisiert automatisch bislang aufwändig in Handarbeit gesammelte und erfasste Informationen.

Telematik stärkt das Unternehmen im Wettbewerb

Durch den Einsatz von Telematik im Flottenmanagement lassen sich eine Vielzahl von Vorteilen erzielen. So können durch die Überwachung der Fahrzeuge und des Fahrpersonals beispielsweise die Kraftstoffeffizienz gesteigert und Unfälle vermieden werden. Auch eine Optimierung der Routenplanung sowie eine Reduktion von Leerfahrten ist durch die moderne Telematik möglich. Und dank Telematik-Lösungen haben FuhrparkmanagerInnen ihre Flotte immer im Blick. Dadurch lassen sich Ausfälle und Standzeiten vermindern und Arbeitsprozesse, wie das Car-Pool-Management automatisieren sowie elektronische Kommunikationsgeräte und -systeme optimieren. Alles dank Technologien wie GPS, Mobilfunk und Sensoren, um Daten zu sammeln und auszuwerten.

Optimierung durch Telematik im Flottenmanagement

Eine weitere Möglichkeit, das Fuhrparkmanagement mit der Telematik zu optimieren, ist die Automatisierung von Prozessen. Durch die Vernetzung der Fahrzeuge und der IT-Systeme lassen sich beispielsweise automatische Fahrtenbücher führen oder Wartungsintervalle planen. Auch die Überwachung von Fahrzeugen und Fahrpersonal in Echtzeit ist durch die Telematik machbar und ermöglicht eine schnelle Reaktion bei Problemen. „Unternehmen sparen dadurch bis zu 15 bis 20 Prozent ihrer Kosten. Durch die Prozessoptimierungen sind zudem Zeiteinsparungen für FuhrparkleiterInnen von bis zu 25 Prozent möglich“, rechnet Vimcar-Geschäftsführer Andreas Schneider.

Optimierung durch Telematik im Flottenmanagement

Kosten senken, Wirtschaftlichkeit erhöhen

Durch die Überwachung der Fahrzeuge und des Fahrpersonals steigern Unternehmen die Kraftstoffeffizienz und vermeiden Unfälle. Telematikgeräte sammeln Daten zur Geschwindigkeit, Beschleunigung und Bremsverhalten der FahrerInnen. Diese Informationen können dann verwendet werden, um die Fahrweise der Mitarbeitenden zu verbessern und sicherzustellen, dass sie den Regeln entsprechend und wirtschaftlich fahren. Die Überwachung der FahrerInnen trägt auch dazu bei, Verhaltensweisen wie Fahren ohne Führerschein oder Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zu erkennen und zu verhindern.

Eine Optimierung der Routenplanung ist ein weiterer Vorteil des Einsatzes von Telematik im Fuhrpark. Die Telematikgeräte können Echtzeitdaten zur Verkehrslage, Wetterbedingungen und Baustellen sammeln und diese Informationen verwenden, um die besten Routen für die FahrerInnen zu empfehlen. Dies kann dazu beitragen, den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren, die Fahrzeiten zu verkürzen und Lieferungen pünktlicher zu machen. Auch der CO2-Ausstoß im Fuhrpark lässt sich verringern – Unternehmen erreichen so ihre Nachhaltigkeitsziele einfacher.

Diebstahlsicherung durch Telematik

Optimierung durch Telematik im Flottenmanagement

In Deutschland werden zwar immer weniger Autos geklaut. 2021 sank die Zahl der Diebstähle mit 9805 gestohlenen Fahrzeugen erstmals unter die 10.000er-Marke, so der Gesamtverband der Versicherer (GDV). Verbesserter technischer Schutz wie die Wegfahrsperre, eine bessere Strafverfolgung und Grenzsicherung erschweren laut GDV den Autodieben die Arbeit. Dennoch lieben Diebe hochwertige Karosserien. Unter den Top Ten der geklauten Wagen sind unter anderem der Range Rover und BMW X6 – mit Preisen bis zu 75.000 Euro. Der Schaden für die Versicherer hoch: 19.100 Euro wurden pro Diebstahl durchschnittlich bezahlt. Insgesamt verursachten Autodiebe 2021 Schäden in Höhe von fast 187 Millionen Euro.

Schnelle Ortung

Die Telematik ermöglicht es, dass vernetzte Fahrzeuge schnell geortet werden. Ein wichtiger Punkt: Flottenversicherungen gewähren teilweise einen Prämienrabatt für Firmenwagen, wenn sie mit digitalem Diebstahlschutz unterwegs sind. Auch bei Leasingfahrzeugen bewährt sich die telematische Datenerfassung.  Durch die telematische Erfassung des Kilometerstandes und einem dazugehörigen Frühwarnsystem bei Überschreitung der Laufleistung, lassen sich unnötige Kosten bei der Rückgabe des Firmenwagens an das Leasingunternehmen vermeiden.

Überblick mit Vimcar: Fleet Geo für den Fuhrpark

Ein Beispiel für ein Unternehmen, das effiziente Telematik im Fuhrparkmanagement anbietet, ist Fleet Geo von Vimcar. Fleet Geo bietet eine Vielzahl an Lösungen zur Überwachung, Steuerung und Analyse von Fahrzeugen und Fahrpersonal. Hierbei werden beispielsweise Daten zur Fahrweise, zur Kraftstoffeffizienz sowie zur Fahrzeugposition erfasst und ausgewertet.

Fuhrparkverantwortliche behalten die Übersicht über alle Fahrzeuge und FahrerInnen durch eine akkurate Fahrzeugortung . Dank Echtzeitdaten treffen sie mit Fleet Geo jederzeit die richtige Entscheidung. Mit den Produkten Vimcar GEO oder Vimcar Pro haben FuhrparkleiterInnen die Möglichkeit, Poolfahrzeuge zu orten und gefahrene Routen nachzuvollziehen – natürlich immer unter Berücksichtigung des Datenschutzes. 

Es bietet die folgenden Funktionen:

  • Dashboard: Gibt einen Überblick über die wichtigsten Daten und Aktivitäten Ihres Fuhrparks.
  • GPS Ortung von Fahrzeugen: Fahrzeuge auf der Karte orten und Fahrzeuge finden, die sich in der Nähe einer bestimmten Adresse befinden.
  • Routendokumentation: Details der gefahrenen Strecken einsehen und herunterladen.
  • Bewegungsmelder: Benachrichtigungen erhalten, wenn Fahrzeuge sich innerhalb oder außerhalb eines Zeitraums oder eines Gebiets bewegen.
  • Eigene benannte Orte: Eigene benannte Orte auf der Karte anzeigen lassen, um das richtige Fahrzeug zur richtigen Kundschaft zu navigieren.
  • Export: Fahrzeug- und NutzerInnendaten sowie die Routendokumentation in eine Datei exportieren.

Fleet Fahrtenbuch von Vimcar: Alle Fahrten automatisch aufgezeichnet

Mit Fleet Fahrtenbuch werden über die installierte Vimcar Hardware die Fahrten der Fahrzeuge automatisch aufgezeichnet und können von den FahrerInnenin der Vimcar Fahrtenbuch-App kategorisiert werden.

Es bietet die folgenden Funktionen:

  • Fahrtenbuch führen: Das Fahrpersonal kann über das Smartphone oder am Computer ihre Fahrten einsehen und mit einem Klick kategorisieren. Fuhrparkverantwortliche können die Fahrtenbücher von Poolfahrzeugen einsehen und bearbeiten.
  • Fahrtenbuch exportieren: Alle Fahrtenbücher des Fuhrparks in verschiedene Dateiformate exportieren, inklusive dem finanzamtskonformen PDF-Format.
  • Statistiken: Über die zurückgelegte Distanz einzelner FahrerInnen und Fahrzeuge in den verschiedenen Kategorien (Betriebsfahrt, Privatfahrt, Arbeitswege) einsehen.
  • Kontakte und Anlässe: Mit den Mitarbeitenden einer Gruppe teilen, um den FahrerInnen bei der Kategorisierung von Betriebsfahrten Zeit zu sparen. 
  • Kostenstellen anlegen, die im Rahmen der Kategorisierung von Fahrten eingetragen werden können.
  • Einstellungen zum Privatsphärenschutz der FahrerInnen.
 

Das Fleet Fahrtenbuch ist somit eine zeitsparende Alternative zum manuellen Führen eines Fahrtenbuchs. 

Jetzt Broschüre erhalten!

Und Vimcar Fleet Funktionen kennenlernen.

Vimcar Fleet Broschüre

Fazit

Die Telematik im Fuhrparkmanagement bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Optimierung von Prozessen und zur Erhöhung der Effizienz. Durch die Vernetzung der Fahrzeuge und der IT-Systeme können Daten erfasst und analysiert werden, um eine bessere Koordination und Überwachung zu ermöglichen. 

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So sparen Sie Kosten durch wirtschaftliches Fahren

Der Fahrer hat`s im Fuß: Viele Mitarbeiter verbringen den halben Tag auf der Straße. Wer vorausschauend fährt und einige Tipps beherzigt, der kann Sprit und damit bares Geld sparen.

Ökologisch Fahren lohnt sich

Ökonomisches und ökologisches Fahren steht bei jedem Unternehmen im Fokus. Deshalb sind Mitarbeiter im Außendienst ganz besonders gefordert. Durch das richtige Know-how lassen sich der Verbrauch und die Emissionen aber auch der Verschleiß deutlich reduzieren. Von zentraler Bedeutung ist dabei das vorausschauende Fahren. Zusammen mit gezielten ECO-Trainingsmaßnahmen lassen sich damit nachweislich bis zu 14 Prozent Kraftstoff einsparen: Um mindestens einen Liter pro 100 gefahrener Kilometer senkt sich der Verbrauch durch diese Maßnahme. Bei einer Fahrleistung von 100.000 Kilometer im Jahr sind das bereits 1.000 Liter weniger Verbrauch. Eine große Kostenersparnis selbst für kleine Firmen. Doch wie erreichen Firmen dieses Ziel? Wir haben einige einfache Tipps zusammengestellt.

Frühzeitig schalten, später losfahren

  • Im kalten Zustand braucht jeder Motor mehr Kraftstoff. Deshalb den Motor schonend auf Betriebstemperatur warm fahren. Vorteil: Das schont nicht nur die Umwelt, sondern besonders das Konto. 
  • Den Verkehr immer richtig einzuschätzen, das ist ebenfalls ein Garant für wirtschaftliches Fahren. Denn wer mit ausreichend Abstand zum Vordermann unterwegs ist, fährt sicherer und kann Geschwindigkeitsunterschiede besser ausgleichen. So lässt sich der Verschleiß der Bremsen minimieren. 
  • Häufiges Bremsen und unnötiges Beschleunigen kosten Sprit, Zeit und Geld. Die Beschleunigungsphasen sollten nur so lange erfolgen wie unbedingt nötig.
  • Wer schnell die gewünschte Reisegeschwindigkeit erreicht, verbraucht bei konstanter Fahrt weniger Sprit. Unnötige Schaltvorgänge sollten Fahrer vermeiden. 
  • Man kennt schon aus der Fahrschule den Spruch „Früh hoch, spät runter schalten“. Beim Beschleunigen also immer den Gang wählen, der den Drehmomentbereich des Fahrzeuges am besten ausnutzt. Bei neuen Modellen wird der perfekte Gang auf dem Display angezeigt. Das bedeutet, dass sich häufig auch in der Stadt im höchstmöglichen Gang fahren lässt. So senken Sie den Verbrauch und mindern die Lärmbelastung. 
  • Wer lange Rollphasen nutzt, der spart Sprit und schont gleichzeitig die Bremsen. Im höchsten Gang haben Fahrer die längsten Rollphasen. Je niedriger der Gang, desto größer wiederum die Bremswirkung des Motors. Also rechtzeitig den Fuß vom Gas nehmen, um so lange wie möglich im höchsten Gang über die Fahrbahn zu gleiten. 
  • Wer lange steht, sollte den Motor ausstellen. Aber nur dann. Denn jeder Startvorgang bedeutet Verschleiß an Motor, Starter und Batterie. Zu viele Startvorgänge verursachen unnötige Kosten.

Das hilft auch beim Spritsparen

  • Viele Wege wissen wir aus dem Kopf. Trotzdem sollten wir auch das Navigationssystem nutzen. Schließlich wissen die digitalen Helfer, wo sich aktuell Staus oder Baustellen befinden. So sparen die Fahrer Zeit, unnötigen Stress und können sich besser auf den Verkehr konzentrieren. 
  • Die Nutzung der Daten des Bordcomputers gibt Aufschluss über den Durchschnittsverbrauch und damit auch über den eigenen Fahrstil. So können Sie wirtschaftlicher fahren.
  • Sie sind praktisch, fressen aber auch Sprit. Klimaanlagen und Sitzheizungen sollte nur dann laufen, wenn man sie benötigt. 
  • Ein Tempomat ist in der Regel sinnvoll, um die Geschwindigkeit konstant zu halten. Nur nicht bei starken Steigungen, weil der Wagen dann unnötig Kraftstoff verbraucht.

Vom Reifendruck bis zur unnötigen Ladung

  • Unnötiger Ballast verursacht höhere Spritkosten. Wer regelmäßig seinen Firmenwagen aufräumt, fährt sparsamer. 
  • Zu geringer Druck der Reifen verursacht ebenfalls einen größeren Spritverbrauch. Deshalb sollte der Reifendruck ständig überprüft und notfalls angepasst werden. 
  • Immer noch den Dachgepäckträger auf dem Wagen? Dann mal schnell runter damit. Denn die Vorteile strömungsgünstiger Karosserien gehen durch den Dachträger verloren. Dadurch steigt der Luftwiderstand und der Verbrauch von Kraftstoff. 
  • Eine regelmäßige Inspektion hilft, Schwachstellen zu finden. Kaputte Luftfilter, Zündkerzen, Einspritzpumpen sowie Einspritzdüsen oder Elektrik reduzieren die Motorleistung und treiben gleichzeitig den Verbrauch gewaltig in die Höhe. Wer diese kleinen Tipps ernst nimmt, der kann zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Studie zum Fahrverhalten

Sicheres Fahren und Unfallvermeidung sparen Kosten. Die Studie zum Fahrverhalten in Deutschland zeigt Fuhrparkleitern, an welchen Stellschrauben sie drehen können, um die Sicherheit Ihrer Fahrer und damit die Wirtschaftlichkeit Ihres Fuhrparks zu optimieren. Dazu gibt sie einen Überblick über das Fahrverhalten in Deutschland, deckt die größten Unsicherheitsfaktoren auf und gibt Tipps zur Verbesserung der betriebliche Schadensstatistik, beispielsweise bei der Ladungssicherung.

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Theorie für die Praxis: Wie Sie Ihre Belegschaft motivieren, dauerhaft wirtschaftlich zu fahren

Seine Angestellten anzuhalten, wirtschaftlich zu fahren und dabei Kraftstoff zu sparen, senkt nicht nur die Betriebskosten: Es schont die Umwelt und ist daher schlichtweg zeitgemäß. Damit diese Grundsätze nicht nur theoretisch bekannt sind, sondern auch praktisch umgesetzt werden, muss die Schulung zum Kraftstoffmanagement gut vorbereitet und ausgewählt werden. Wenn die Parameter stimmen und sich die Arbeitskräfte angesprochen fühlen, wird sie zum Erfolg.

Seminare führen zum Erfolg

Eigentlich ist es schon aus der Fahrschule bekannt: Stundenlang im Stau zu warten, kostet nicht nur Nerven, sondern auch Sprit – vor allem, wenn trotz Stillstand auf der Straße der Motor läuft. Auch Sprints beim Stop and Go verschleißen Bremsen und Reifen. Unnötige Schaltvorgänge sind zu vermeiden und immer der Gang zu wählen, der den Drehmomentbereich des Fahrzeugs am besten ausnutzt. Soweit die Theorie. In der Praxis vergessen das allerdings viele. Und genau da sollte man ansetzen: Eine gute Schulung optimiert nicht nur im besten Fall das Fahrverhalten im Firmenfahrzeug, sondern hilft auch im Privatbereich, bares Geld einzusparen. Sollte die Schulung zum wirtschaftlichen Fahren eine Pflichtveranstaltung für die Belegschaft sein, darf nicht der Eindruck entstehen, dass hier Kritik am Fahrstil geübt werden soll. Denn das schmälert automatisch den Lerneffekt. Besonders dann, wenn es um BerufsfahrerInnen geht, ist es gut, den Job-Aspekt möglichst zu reduzieren. Besser ist es, das Ziel in den Vordergrund zu stellen: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr und Umweltbewusstsein fördern – CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch minimieren und damit Geld und vorzeitige Reparaturen sparen.
Seminarteilnehmende sitzen an einem Tisch und machen sich Notizen.
Eine Schulung trägt zum wirtschaftlichen Fahren bei.

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Setzen Sie die Schulung nicht an einem freien Wochenende oder nach Feierabend an, wenn Sie möchten, dass die Belegschaft motiviert erscheint. Ein Seminar während der Arbeitszeit ist hingegen eine willkommene Abwechslung. Wer die Teilnehmenden im Vorfeld gut informiert, hat am Schulungstag eine aufmerksame Zuhörerschaft. Es muss klar sein, dass es sich nicht um Kritik am Fahrstil handelt, sondern alle Tipps sowohl für Pool- und Dienstfahrzeuge als auch im Privatauto von Nutzen sind – und nebenbei auch zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr führen.

Für Abwechslung sorgen

Die Schulung sollte aus unterschiedlichen Modulen bestehen. Monologe nerven und bleiben nicht im Gedächtnis haften. Nach Möglichkeit wählen Sie mehrere Lehrende, die jeweils maximal 45-60 Minuten einen bestimmten Bereich erklären, möglichst mit vielen Beispielen aus der Praxis (aber bitte dabei die betrieblichen nicht überrepräsentieren). Ein Fahrtraining, bei dem eine Gruppe von MitarbeiterInnen mit der Übungsleitung unterwegs ist, lässt das Erlernte gleich auf der Straße ausprobieren. Praktisches Üben prägt sich erwiesenermaßen wesentlich besser ein als Zuhören und Zusehen. Im Anschluss an das theoretische und praktische Seminar kann eine softwaregestützte Fahrstilanalyse helfen: Während der „Beobachtungsphase“ werden Fehler, die sich im Laufe der Fahrpraxis eingeschlichen haben, korrigiert. Auch hier geht es nicht darum, den Fahrzeugführenden zu maßregeln, sondern um die Verbesserung des Fahrstils im Sinne von Umweltaspekten und Sicherheit. Darüber hinaus hilfreich für alle Beteiligten ist regelmäßiges Feedback! Am besten ein erstes direkt nach der Veranstaltung, zwei weitere vier Wochen, bzw. drei Monate später. So wird das Gelernte immer wieder ins Gedächtnis geholt und hat Gelegenheit, zur Gewohnheit zu werden.

Einspartipp: Tankkarte

Neben einem Seminar, das zum wirtschaftlichen Fahren anleitet, ist auch eine Tankkarte ein kostenminimierender Faktor. Mit der lässt sich zusätzlich sparen – nämlich bis zu 3 Cent pro Liter an den Stammtankstellen, an jeder anderen 1 Cent. Alle mit dem Logo UTA versehenen Tankstellen akzeptieren die Karten – mittlerweile über 12000 in Deutschland. Damit hat die Zettelwirtschaft ein Ende und alle Tankvorgänge können z. B. für eine Ausreißeranalyse genutzt werden.  Um die Umsetzung des wirtschaftlichen Fahrens langfristig zu sichern, kann ein Bonussystem helfen: Es schafft einen Anreiz, die Regeln einzuhalten. Tankgutscheine für das Privatfahrzeug wären denkbar, zusätzlicher Freizeitausgleich oder auch die bevorzugte Auswahl des Poolfahrzeuges für diejenigen, denen die Fahrstilanalyse gutes Können bescheinigt. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die wissen, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird und sie nicht nur beruflich von der betrieblichen Weiterbildung profitieren, werden das Gelernte auch in Zukunft erfolgreich umsetzen.
Tankstelle bei Nacht.
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Wie effizient ist Ihr Fuhrpark?

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Das ist die Realität in vielen Unternehmen mit 5-20 Fahrzeugen. Durchschnittlich nimmt die Koordination der Fahrzeuge und die Dokumentation wichtiger Daten etwas über 8 Stunden Zeit pro Woche in Anspruch. Dabei kommen Tools wie Excel-Listen und Kalender zum Einsatz, die einen Gesamtüberblick ermöglichen, jedoch gleichzeitig einen hohen Arbeitsaufwand einfordern. 

Der Fuhrparkverantwortliche hat täglich eine Vielzahl von Verwaltungsaufgaben zu bewältigen, diese umfassen u. a. die Koordination von Fahrzeugen und das Abwickeln von Schadensfällen. Hinzu kommen Aspekte wie die Dokumentation des Spritverbrauchs oder der Kilometerstände, die sich auch als große Fehlerquelle entpuppen können. Schnell wird von Fahrzeugführern vergessen den letzten Kilometerstand zu notieren oder den Beleg der letzten Tankfüllung aufzubewahren. Außerdem kann es passieren, dass Daten falsch abgelesen und folglich fehlerhaft in die bestehenden Listen übertragen werden. Dies bringt zusätzliche Arbeit mit sich und erhöht wiederum die Kosten des Fuhrparks. Ein zuverlässiger Überblick über die Kosten ist nicht gewährleistet. Zusätzlich müssen arbeitsrechtliche Richtlinien eingehalten werden. Dazu gehören die aufwändige regelmäßige Führerscheinkontrolle und Schulungen zu den Unfallverhütungsvorschriften. Wegen des großen Aufwands werden sie trotz drohender rechtlicher Konsequenzen in den meisten Unternehmen vernachlässigt.

Mit Effizienz zum Erfolg

Eine effiziente Fuhrparkverwaltung ist die Basis für die Wirtschaftlichkeit und Rechtssicherheit des Fuhrparks. Eine moderne Fuhrparkmanagement-Software ermöglicht es, viele Aspekte der Flotte zu digitalisieren. Elektronische Fahrtenbücher, unkomplizierte Führerscheinkontrollen und eine automatische Kostenanalyse vereinfachen den Arbeitsalltag aller, im Fuhrpark involvierten, Mitarbeiter. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Tankkarte. Sie ist direkt mit der Software verbunden, somit entfällt das manuelle Übertragen der Kraftstoffkosten. Zudem werden Kostenausreißer aufgezeigt und somit Tankbetrug und ineffizientem Fahren ein Riegel vorgeschoben.

Fahrzeuge können maximal ausgelastet und Routen optimal geplant werden. Manuelle, zeitaufwändige Prozesse werden automatisiert. Sperrige Aktenordner, komplizierte Excel-Listen und Berge loser Zettel gehören der Vergangenheit an. Der Wechsel zu einer Fuhrparksoftware lohnt sich somit in vielen Bereichen.

Machen Sie sich Ihren Arbeitsalltag leichter

Sie sind dazu entschlossen Ihre Fuhrparkverwaltung zu digitalisieren, sind sich jedoch nicht sicher welche Software zu Ihnen passt? Die Checkliste zur Evaluierung von Anbietern kann Ihnen bei der Entscheidung behilflich sein.

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